HLS-90 unter .NET
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Weiterentwicklung von HLS-90


Ein kleiner Rückblick und ein großer Ausblick ...

Als wir im Jahr 1996, als einer der ersten unserer Branche, HLS-90 als Windows-Version anbieten konnten, hatten etliche unserer Mitbewerber noch Probleme, eine solide DOS-Version auf die Beine zu stellen...

Auch jetzt sind wir mit HLS-90 wieder ein Vorreiter in Sachen Innovation:

HLS-90 unter .NET

Was zum Teufel bedeutet .NET? (sprich: dot net)

Um Software wie HLS-90 entwickeln zu können, benutzen wir als Informatiker ebenfalls Software. In unserem Falle war dies die überaus produktive, aber trotz regelmäßiger Updates langsam in die Jahre gekommene Software Visual Basic 6.0 von Microsoft.
Um Ihnen auch für die Zukunft ein HLS-90 anbieten zu können, das den neuesten technischen Entwicklungen gerecht wird, arbeiteten wir seit dem Jahr 2005 intensiv an der Portierung von HLS-90 auf die modernste .NET Entwicklungsumgebung Microsoft Visual Studio. Seit August 2008 wird die neue HLS-90 Version 8 offiziell ausgeliefert.

Welche Vorteile hat das für mich als Kunde?

Vorab: Es ist keinesfalls - wie oft angenommen - selbstverständlich, dass Anwendungs-Software (wie z.B. HLS-90) auf neuentwickelten Betriebssystemen (z.B. Vista) problemlos ausgeführt werden kann! Daher gehört der erste Punkt der folgenden Auflistung mit zu den wichtigsten Gründen der Weiterentwicklung:

- Investitionssicherheit(!) - auch für zukünftige (MS-)Betriebssysteme
- Weiter verstärkte Einbindung des Internets
- Viele Arbeitsabläufe werden direkter und schneller
- Weitere Vereinfachung in den Bedienungsabläufen (z.B. Scrollen in der Positionsliste, ...)
- Viele große und kleine Detailverbesserungen
- Erweiterte Funktionalitäten
- Neue, modernere, ansprechende Optik
- Neues Sicherheitskonzept (siehe unten)

An der gewohnten Oberfläche und der einfachen Bedienung hat sich nichts geändert!

Systemvoraussetzungen

Der Wechsel unseres Entwicklungssystems entspricht einem Sprung von ca. zehn Jahren, also etwa der Unterschied zwischen Windows 95 und dem aktuellen Windows Vista.

Daher können die veralteten Betriebssysteme Windows 95/98/SE/ME und NT aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden.

Mindestvoraussetzung sind jetzt Windows 2000, XP, Vista, Windows Server (2000, 2003, 2008) und deren Weiterentwicklungen.

Konzept

Das lange von Microsoft angekündigte .NET Framework bedeutet für die Microsoft Welt einen ähnlich großen Schritt wie von DOS zu Windows.

Beim .NET Framework handelt es sich um eine Schicht zwischen Betriebssystem und den Anwendungen. Es ersetzt damit unter anderem auch die Win 32 API die dann nicht mehr nötig ist. Dabei beinhaltet das Framework vielerlei Dinge, die entweder völlig neu oder ganz anders funktionieren. So entfällt das Registrieren von DLL's. Die klassischen COM DLL's gibt es nicht mehr. Als Ersatz dienen die sogenannten Assemblies, die zwar auch die Endung DLL haben, aber ansonsten in der .NET Umgebung ausgeführt werden. Die Installation einer .NET Anwendung erfordert ein einfaches kopieren der Dateien in ein Verzeichnis. Einzige Bedingung ist, das die Assemblies in einem Verzeichnis namens BIN liegen, das sich unterhalb befinden muss. Wenn Sie ihrer Anwendung überdrüssig sind, löschen Sie einfach das komplette Verzeichnis.

.NET Programme wie HLS-90 haben nach wie vor die Extension .EXE. Diese sind aber nur ausführbar, wenn sich das .NET Framework auf dem PC befindet auf dem das Programm aufgerufen wird. Code der innerhalb des .NET Kontextes läuft wird dabei managed Code genannt. Es gibt die Möglichkeit noch auf alte Win 32 Programme (unmanaged) oder Code zuzugreifen, über die COM Interoperatibility.

Sicherheit

Eines der wichtigsten Konzepte ist das Sicherheitskonzept von .NET, das weit über das bisher in Windows verankerte oder etwa das von Java hinausgeht.

Das Sicherheitskonzept von .NET fängt an bei Mechanismen, die die Identität des Programmherstellers gewährleisten sollen (Authentizität), geht über Mechanismen zum Schutz der Programme vor Veränderung (zum Beispiel durch Programmviren) bis hin zu Schutzmechanismen, die den Ort der Herkunft bzw. Programmausführung (zum Beispiel Internet) einbeziehen. Es gibt technisch betrachtet sowohl ein codebasiertes (Code based Security) als auch ein nutzerbasiertes (Role based Security) Sicherheitsmodell. Spezialisten stoßen allerdings insbesondere bei der Web- und Datenbankprogrammierung unter .NET auf bis zu ein halbes Dutzend alternativer und ergänzender Sicherheitsmodelle von Betriebssystem, CLR, Datenbank und Webserver.